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Über Frühförderinitiative e.V.

Geschichte / Historie

Im März 1993 trafen sich betroffene Eltern aus Gladbeck zum ersten Mal mit dem Gedanken, eine eigene Frühförderstelle für ihre Kinder einzurichten.

Es wurde die Initiative „Eltern helfen Eltern" ins Leben gerufen und folgende Elternsprecher benannt:

Farn. Schmitz, Fam. Kulas, Fam. Janicke, Frau Sylveire-Schröder; des weiteren stellte sich Herr Wilhelm Oberholz für das Amt des Schatzmeisters zur Verfügung.

Bis 1994 trafen sie sich regelmäßig in vierwöchigen Abständen zu Versammlungen.

In dieser Zeit war es möglich, den Kreis Recklinghausen und die Stadt Gladbeck davon zu überzeugen,die Elteminitiative bei der Gründung einer Frühfördereinrichtung hier in Gladbeck zu unterstützen.

Mit ihrem Namen - Unabhängige Frühförderung - sollte unmißverständlich auch Unabhängigkeit von Weltanschauung, gesellschaftlichen Stand oder Glaubens- bekenntnis zum Ausdruck kommen, um jedem eventuellen Mißverständnis vorzubeugen. Die Frühförderinitiative wurde als anerkannte Selbsthilfegruppe in den Behindertenbeirat der Stadt Gladbeck und in die Organisation der Selbsthilfegruppen aufgenommen.

Im April 1994 trafen wir uns zu einer Elternversammlung mit dem Ziel, einen Trägerverein zu finden, der uns als Elterninitiative aufnimmt, um die Arbeit mit der Frühförderung für 15 Familien beginnen zu können. Eine Vereinsstruktur für die Trägerschaft der Frühförderstelle war Voraussetzung zur Bewilligung von Kreis und Stadt. Diesen Verein fanden wir seinerzeit lediglich außerhalb von Gladbeck, und zwar in Essen.

Viele Aktivitäten wurden entfaltet. Wir beschlossen einen Informationstand in der Stadtmitte durchzuführen, um uns Gladbecker Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. Diese Aktion war ein voller Erfolg.

Um unsere Zielsetzung der Öffentlichkeit darzulegen, erarbeitete eine Gruppe von Fachleuten, zusammen mit uns Eltern, eine für unseren Unabhängige Frühförderung" spezielle Konzeption. Diese Konzeption legten wir dem Kreis vor - sie war später auch die Grundlage für die Bewilligung unserer Einrichtung hier in Gladbeck. Entsprechend der Konzeption wird in der Einrichtung pädagogisch-therapeutisch vorgegangen.

Am 25. Mai 1994 erhielten wir grünes Licht vom Kreis Recklinghausen in Form einer schriftlichen Bewilligung und Bestätigung - und somit konnte am 1. Juli 1994 unsere "Frühförderung" ihre Arbeit aufnehmen.

Geeignete Räumlichkeiten für unsere Frühförderung fanden wir in der Luisenstraße 17. Sie mußten für die Arbeit hergerichtet werden und viele fleißige Hände faßten mit an.

Mit dem damaligen Trägerverein unserer Frühförderung unternahmen wir gemeinsam mehrere Aktionen.

Da der Verein zuerst in Essen ansässig war, erforderte es von uns doch ein hohes Engagement, die Kontakte zu pflegen. Auch für den damaligen Verein gestaltete sich die Zusammenarbeit mit uns sehr schwierig, denn die räumliche Entfernung zwischen Gladbeck und Essen trennte uns doch mehr, als wir alle dachten.

Im Sommer 1996 reifte bei uns Elternsprechern der Gedanke einer eigenen Vereinsgründung konkreter. Nach vielen Gesprächen, wobei es darum ging, Pro und Kontra der bestehenden Situation abzuwägen, entschlossen wir uns für unsere Vereinsgründung in Gladbeck.

Wir setzten uns zusammen, erstellten eine Satzung und riefen die Elternvollversammlung ein. Diese fand am 7. November 1996 in den Räumlichkeiten des Bürgerhauses Ost statt. Neben 25 Eltern waren Herr Korte vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV / Kreis Recklinghausen) und Familie Freudenreich als unsere Vermieter (Luisenstr. 17) anwesend. Wir beschlossen einstimmig die Gründung eines eigenen Vereins mit dem Namen:

Frühförderinitiative Gladbeck e.V.

Die Elternsprecher unserer Selbsthilfegruppe wurden würdevoll verabschiedet und entlastet.

Der Vorstand des Vereins, bestehend aus sieben Personen, wurde gewählt:

Siegfried Schmitz (1. Vorsitzender), Gregor Treder (2. Vorsitzender), Wilhelm Oberholz (Schatzmeister), Ludger Pförtner (Beisitzer), Dietmar Cyrus (Beisitzer), Josef Kulas (Schriftführer), Britta Klima (Beisitzende).

Es begann sofort die sehr intensive Vereinsarbeit und die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Gladbeck wurde beantragt.

Mitte Januar 1997 bemühten wir uns um die Aufnahme in den DPWV. Es fanden Gespräche mit der Sachbearbeiterin (u.a. auch für Anträge an Aktion Mensch), Frau Seichter und Herrn Korte vom DPWV statt. Auch die Aufnahme in den DPWV mit dem Status der Gemeinnützigkeit wurde erfolgreich abgeschlossen.

Unser Verein hat heute vier pädagogische Mitarbeiter, eine Honorarkraft und eine Verwaltungskraft, die zur Zeit ca. 53 Kinder betreuen.

Abschließend danken wir an dieser Stelle allen Eltern, allen Vereinsmitgliedern und Förderern, allen Gesprächspartnern der Stadtverwaltung und beim Kreis Recklinghausen, die uns bis hierher begleitet haben.