von Zugang FFINITIATIVE | Juli 23, 2025 | Uncategorized
Thema Mundmotorik:
Die Mundmotorik ist ein wichtiger Bestandteil in der Logopädie. Sie ist die Grundlagen für viele wichtige Funktionen wie Sprechen, Kauen, Schlucken und Mimik.
Eine angemessene Kraft im Mundbereich ist bei einer klaren Aussprache wichtig, um Aussagen verständlich und klar zu übermitteln.
Eine spielerische Übung zur Mundmotorik kann das „Seifenblasen pusten“ sein.
Es fördert speziell die Atemkraft, den Mundschluss, die Lippenmuskulatur und die Zungenmuskulatur, welche sich positiv auf die Aussprache auswirkt.
Achten Sie hierbei zu Beginn auf die Lippenrundung, um so einen positiven Effekt auf die Muskulatur zu erhalten. Zudem sollte auf eine angemessene Luftdosierung beim Pusten geachtet werden.
Wir wünschen viel Spaß!
von Zugang FFINITIATIVE | Feb. 21, 2025 | aus dem Jahr 2025
Am Nachmittag des 16. Januar fand der Frühförderinitiative Gladbeck ein Treffen von Familien mit Kindern, die von Trisomie 21 betroffen sind und sich derzeit bei uns in Förderung befinden, statt.
Gemäß unserer Philosophie „Eltern helfen Eltern“ wollten wir den Familien die Gelegenheit geben, sich in gemütlicher Atmosphäre kennenzulernen und auszutauschen. Für Fragen und fachlichen Rat standen unsere Physiotherapeutin, Frau Benien, und unsere Diplom-Psychologin, Martina Schwalvenberg zur Verfügung, für das leibliche Wohl war mit Keksen und Getränken gesorgt.
Wie von uns erhofft, kam es zu einem schönen und intensiven Austausch zwischen den Familien, während Kinder und Geschwisterkinder in den aufgebauten kleinen Spielwelten Spaß und Freude hatten.
Eltern konnten vom Erfahrungsaustausch über körperliche und gesundheitliche Probleme ihrer Kinder, rechtliche Fragen wie beispielsweise zum Pflegegrad, und die kleinen und großen Hürden und Probleme im Alltag profitieren.
Frau Benien stand für zahlreiche Fragen der Eltern zur körperlichen Entwicklung ihrer Kinder zur Verfügung und erläuterte Methoden und Wirkweisen ihrer physiotherapeutischen Arbeit. Frau Schwalvenberg bot ergänzend einen Austausch im Hinblick auf Sorgen und Belastungen an, die in der Betreuung eines von einer Behinderung betroffenen eigenen Kindes im täglichen Leben auftreten.
Aber auch über die vielen positiven und freudvollen Erfahrungen der Eltern mit ihren Kindern wurde lebhaft gesprochen!
Wir planen, solche Treffen mehrmals im Jahr anzubieten und den Familien weiterhin Raum zur Begegnung zu geben und dabei natürlich selbst mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Wir freuen uns auf das nächste Treffen!
von Zugang FFINITIATIVE | Nov. 26, 2024 | aus dem Jahr 2024
Liebe Eltern, die Advents- und Weihnachtszeit steht bevor.
Sicherlich werden auch Sie in dieser Zeit mit Ihren Kindern Plätzchen backen.
Gemeinsames Backen macht nicht nur Spaß,
die verschiedenen Schritte fördern auch unterschiedliche Bereiche in der Entwicklung Ihres Kindes.
Hier einige Beispiele:
- Konzentration: Aufmerksamkeit auf eine Tätigkeit, Aufgabe zu Ende führen, geduldig warten
- Mathematisch- logisches Denken: Mengenverständnis, Abzählen, planvolles Arbeiten (Schritt für Schritt das Rezept befolgen)
- Feinmotorik und Auge- Hand- Koordination: umfüllen, umschütten, kneten, rühren, Umgang mit verschiedenen Konsistenzen, Pinzettengriff
- Selbstständigkeit: eigenständiges Erproben und Tun, Erfolgserlebnisse
- Soziale Interaktion: zuhören, sich ansprechen, abwechseln, teilen
- Mürbeteig
- Plätzchenteig zum Ausstechen
- Zutaten:
- 200 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 75 g Margarine oder Butter
- 75 g Zucker
- 1 Pkt. Vanillezucker
- 1 Ei(er)
- Zubereitung
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- Arbeitszeit ca. 10 Minuten
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- Ruhezeit ca. 1 Stunde
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- Gesamtzeit ca. 1 Stunde 10 Minuten
- Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Margarine- oder Butterflöckchen darauf verteilen. Zucker, Vanillezucker und Ei ebenfalls dazugeben. Alles kräftig mit den Händen verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Abgedeckt für ca. 1/2 Std. in den Kühlschrank stellen.
- Anschließend kann der Teig als Keksteig verwendet werden. (Einfach ausrollen, Plätzchen ausstechen, backen und nach dem Erkalten nach Belieben dekorieren.)
- Backzeit und -Temperatur hängen davon ab, wofür man den Teig verwendet.
von Zugang FFINITIATIVE | Okt. 1, 2024 | aus dem Jahr 2024
Zum 30.09.2024 verabschieden wir, das Team der Frühförderinitiative Gladbeck .e.V. Frau Hesselmann-Hrosny in den wohlverdienten Ruhestand.
Ab dem 01.10.2024 übernehmen Frau Schwalvenberg und Frau Pohl die Leitung als Team. Diese stellen sich Ihnen nun kurz vor:
Hallo,
mein Name ist Birgit Pohl ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und Mutter von 2erwachsenen Kindern. Ich arbeitet seit 2014 in der Frühförderinitiative Gladbeck e.V. als Motopädin, seit 2022 unterstützte ich Frau Hesselmann- Hrosny als stellvertretende Leitung. Nun freue ich mich darauf gemeinsam mit Frau Schwalvenberg die Leitung zu übernehmen und auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen liebe Eltern.
Herzliche Grüße
Birgit Pohl
Liebe Familien,
mein Name ist Martina Schwalvenberg, ich bin 55 Jahre alt, Diplom-Psychologin und seit 5 Jahren mit Freude für die Frühförderinitiative tätig.
Ich habe 2 Kinder, und als Mutter eines autistischen Sohnes liegt es mir nicht nur beruflich, sondern auch persönlich am Herzen, Ihre Kinder und Sie auf dem Weg bis zur Einschulung zu unterstützen.
Ich freue mich sehr, nun gemeinsam mit Frau Pohl die Leitung der Frühförderinitiative zu übernehmen!
Auf eine schöne und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen freut sich
Martina Schwalvenberg
von Zugang FFINITIATIVE | Aug. 26, 2024 | Aktuelle Infos für Eltern
Der Verdacht auf Autismus, bzw. auf Störungen im Autismus Spektrum wird in den letzten Jahren immer häufiger ausgesprochen. Bis sich der Verdacht bestätigt, dauert es oft viele Monate, und manchmal auch Jahre.
Frühe Hinweise auf einen mögliche Autismus-Spektrum-Störung, kurz ASS, sind
- kein Interesse an anderen Kindern
- keine Reaktion auf Zurufen des Namens
- kein Imitieren
- keine Zeigegeste
- mangelnder Augenkontakt
- keine gemeinsam gerichtete Aufmerksamkeit – (das Kind ist nicht in der Lage, der Blickrichtung der Mutter zu einem Gegenstand zu folgen und seine Aufmerksamkeit zwischen dem Gegenstand und der Mutter hin und her zu wechseln
Diese Hinweise zeigen, dass evtl. ein Risiko für eine auffällige Entwicklung besteht und es sinnvoll sein kann das Kind von einem Spezialisten genauer untersuchen zu lassen.
Wir wollen ihnen im Folgenden Anregungen geben, wie sie ihrem Kind im Alltag helfen können: im Kontakt mit anderen und beim Lernen.
Was sie tun können, damit ihr Kind stärker auf Menschen achtet:
Achten sie darauf, was ihr Kind mag:
- Womit spielt es gerne (Spielsachen, Gegenstände)
- Gibt es soziale Spiele, die ihr Kind mag (Raufen, Kitzeln und die ihr Kind zum Lachen bringen?
- Kennen sie Aktivitäten im Freien, die ihrem Kind gefallen (Schaukeln, Spazierengeben)
- Kennen sie Lieder, Geräusche, die ihrem Kind Freude machen?
- Kennen sie einige Aktivitäten oder Spielsachen, die bei den Mahlzeiten eingesetzt werden können und die ihr Kind zum Lächeln oder Lachen bringt
Setzen sie sich in Position:
Setzen sie ihr Kind auf ihren Schoß, dass es sie anschaut, auch im Kinderstuhl, einem Sitzsack, sollten sie sich ihrem Kind gegenüber hinsetzen.
Diese Gegenüberposition ist geeignet für soziale Spiele oder das Vorlesen/ Zeigen von Büchern. Stellen sie einen Tisch, einen Hocker oder Stuhl zwischen sich und halten das Buch vor ihr Kind. Sie deuten mit ihren Händen auf die Bilder und ihr Gesicht und ihre Augen sind vor seinem Gesicht. So können sie leicht Blickkontakt herstellen und ihre Mimik, Worte und Geräusche begleitend einsetzen. (Benennen des Gesehenen oder Fahr-Tiergeräusche). Dabei sollten sie darauf achten, dass sie immer gleiche Beschreibungen oder Laute nutzen, damit ihr Kind durch die Wiederholung Sicherheit bekommt und lernt.